Das Internet, wie wir es kennen, verändert sich rasant. Früher waren Suchmaschinen vor allem darauf ausgelegt, Links zu Webseiten bereitzustellen. Heute präsentieren sie uns dank Künstlicher Intelligenz (KI) direkt Antworten, oft ohne dass wir eine externe Seite überhaupt anklicken müssen. Doch was bedeutet das für Website Traffic? Brauchen wir im Zeitalter von KI-Übersichten überhaupt noch klassische Webseiten – oder sind sie bald ein Relikt vergangener Zeiten?
In den frühen 2000ern bestand Suchmaschinenoptimierung (SEO) vor allem darin, Keywords strategisch zu platzieren und Backlinks zu generieren. Heute nutzen Suchmaschinen wie Google Large Language Models (LLMs), um nicht nur passende Ergebnisse, sondern direkt Antworten zu liefern. Beispiele sind Google AI Overviews oder Bing Copilot, die Inhalte aus verschiedenen Quellen zusammenfassen.
„Zero-Click“ bedeutet, dass Nutzer ihre Antwort direkt auf der Suchergebnisseite finden. Wikipedia, Wetterdienste oder KI-generierte Übersichten machen den Klick auf eine Webseite oft überflüssig – mit direkten Folgen für den Traffic.
Laut einer Studie von SparkToro sind inzwischen über 65 % aller Google-Suchen „Zero-Click“. Das heißt: Zwei von drei Suchanfragen führen zu keinem einzigen Website-Besuch.
Statt dagegen anzukämpfen, können Website-Betreiber lernen, wie sie Inhalte so aufbereiten, dass KI-Systeme diese als zuverlässige Quelle einbinden – und so Markenbekanntheit trotz weniger Klicks steigern.
Damit KI-gestützte Suchsysteme Ihre Inhalte als Quelle nutzen, braucht es präzise, strukturierte und aktuelle Informationen.
Wer Inhalte wie ein Datenpaket für Maschinen aufbereitet, wird in KI-Übersichten öfter zitiert.
Suchmaschinen und KI-Modelle bevorzugen Inhalte, die maschinell lesbar sind.
Abhängigkeit von Google oder Bing ist riskant. Deshalb:
KI greift bevorzugt auf etablierte und vertrauenswürdige Quellen zurück.
Wer seine gesamte Sichtbarkeit an Google, ChatGPT oder Bing abgibt, gibt auch die Kontrolle über den Kundenzugang auf. Eine eigene starke Marke bleibt der beste Schutz.
Es wird keine harte Trennung mehr geben – Nutzer erhalten multimodale Antworten aus Text, Video, Audio und interaktiven Elementen.
Suchmaschinen werden individuelle Antworten geben, angepasst an Interessen, Standort und Vorwissen des Nutzers.
Nein, aber sie werden den Traffic verteilen und verändern.
Mit strukturierten Daten, klaren Inhalten und regelmäßigen Aktualisierungen.
Ja – nur die Spielregeln ändern sich. SEO ist nicht tot.
Ja, besonders in Kombination mit Branding und Community Aufbau.
Immer noch relevant, aber weniger entscheidend als Content-Qualität und Datenstruktur.
Medien, Reiseportale und Vergleichsseiten – überall dort, wo KI direkte Antworten geben kann.
Nicht zu 100%. Man sollte die KI Resultate immer selbst Überprüfen.
Studie: KI-Chatbots gaben in über 60 Prozent der Fälle falsche Antworten
Webseiten verschwinden nicht – aber ihre Funktion verändert sich. Statt nur als Informationsquelle dienen sie zunehmend als Markenplattform und Vertrauensanker.
Wer sich jetzt anpasst, kann trotz Zero-Click Searches und KI-Übersichten Sichtbarkeit, Kundenbindung und Umsatz sichern.

👋 Hallo, ich bin Thomas Schmidt – Gründer von Schmidt – Web & Tech.
Meine Leidenschaft für Webseiten begann mit einfachen Baukästen und entwickelte sich über die Jahre zu fundiertem Know-how in der Arbeit mit Shopsystemen wie BigWare, Randshop und Gambio. Heute unterstütze ich Unternehmen professionell bei der Pflege, Wartung und Optimierung ihrer Onlinepräsenz.
Dabei greife ich auf umfassende Erfahrung in der Arbeit mit Dateistrukturen, Datenbanken, WordPress, SEO sowie technischer Notwendigkeiten wie SSL, Webmail und CMS-Installationen zurück. Besonders wichtig ist mir der oft vernachlässigte Bereich der Datenbankpflege – ein entscheidender Faktor für den Pagespeed und die Stabilität moderner Webseiten.
Warum ich speziell Stall- und Vereins-Webseiten spannend finde: Als jemand, der selbst im Stall und mit Pferden arbeitet, erkenne ich, wie wichtig eine verlässliche Website für Stallbetreiber ist.